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News / Pressespiegel

Employer Branding: Machen Sie Ihre Mitarbeiter zu Ihren Fans

Employer Branding ist in aller Munde oder eben auch nicht. Manchmal heißt es Personalmarketing. Mal steht es für sich allein, mal als Unterbegriff von Talent Management. Die Aufhängung im Unternehmen ist so vielfältig wie der Begriff – Personalbereich, Public Relations oder auch Marketing. Seltener ist es Chefsache - dies sollte es aber viel öfter sein. Für den einen sind es „schicke“ Bilder in der Stellenanzeige, für den anderen ein Allheilmittel gegen Fachkräftemangel und Demografiewandel.

Von Ina Claßen

Der Wissensgesellschaft geht der Rohstoff aus. Klaus Schwab, Gründer des Wirtschaftsforums in Davos hat vor drei Jahren in seiner Eröffnungsansprache bereits gesagt: „The success of any national and business model for competitiveness in the future will be less based on capital and much more based on talent. I define this transition as moving from capitalism to talentism.“ (QUELLE: opening remarks of Klaus Schwab, Founder and Executive chairman of the World Economic Forum in Davos 2012). Das heißt: Die Ressource Mensch wird immer wertvoller, weil heute nicht Organisationen und Prozesse, sondern Innovationen über Wettbewerbsfähigkeit und Erfolge entscheiden. Und für Innovationen und kreative Ideen braucht man qualifizierte Mitarbeiter. Und knapper - der „War for talents“ wächst mit rasanter Geschwindigkeit.

Geduld, Geduld: Markenfindung braucht Zeit

Motivierte und engagierte Mitarbeiter sind der Schlüssel zu zufriedenen und loyalen Kunden. Eine Spitzenposition im Markt setzt Spitzen-Mitarbeiter und damit eine Spitzenposition im Arbeitsmarktwettbewerb voraus. Kundenbeziehungen funktionieren nicht ohne Mitarbeiter. Je stärker der Kontakt des Kunden mit dem Mitarbeiter, desto höher der Einfluss.

Attraktiv zu sein für aktuelle und potentielle Beschäftigte ist für viele Unternehmen noch Präventivmaßnahme. Und in ein Thema zu investieren als „vorausschauende Problemvermeidung“ fällt in Zeiten von Budgetknappheit, dem Streben nach einem schnellen „Return on Investment“ (ROI) eher schwer. Die Human Resources Abteilungen kämpfen hier tagtäglich um KPIs und Argumente, das JETZT mit der Arbeitgebermarkenbildung begonnen bzw. sie nicht runtergefahren werden sollte, auch wenn derzeit nicht hunderte von Einstellungen geplant sind. Marke zu werden braucht Zeit.

So machen Sie Ihr Unternehmen zukunftsfähig

Machen wir die Probe. Ist eine der im Folgenden aufgeführten Herausforderungen heute schon relevant für Ihr Unternehmen oder kündigt sich an relevant zu werden? Wenn Sie sicher „Nein“ sagen können, weder jetzt noch in Zukunft, dann legen Sie diesen Beitrag und Folge zwei beiseite. Sie können Ihre Zeit besser nutzen als weiter zu lesen.

Falls doch kann das Weiterlesen für Sie relevant sein und Ihnen einen Mehrwert für Ihr Unternehmen bringen.

• Sie wollen weiter wachsen und brauchen deshalb zusätzliches qualifiziertes Personal
• Es besteht Nachbesetzungsbedarf aufgrund der Altersstruktur im Unternehmen
• Sie haben die Gefahr der Abwanderung von Leistungsträgern erkannt
• Sie wollen das Engagement der Führungskräfte und Mitarbeiter steigern (Senkung der Fehlzeiten, höhere Produktivität, Qualität der Arbeitsergebnisse, Verantwortungsübernahme)
• Ihnen ist es wichtig, die Führungskräfte und Mitarbeiter auf die strategischen Ziele auszurichten
• Sie planen Veränderungsprozesse im Unternehmen umzusetzen
• Innovationsfähigkeit ist einer ihrer größten Wachstumstreiber
• Sie wollen neuen Kundenkreise schaffen und loyale Kundenkreise ausbauen
Bei all diesen Herausforderungen kann Employer Branding unterstützen.

 

[Quelle: http://arbeitgeber.monster.at/hr/personal-tipps/rekrutierung-verguetung/personalmarketing/employer-branding-machen-sie-ihre-mitarbeiter-zu-ihren-fans-129754.aspx]

 

Arbeitsrechtliche Infos

Krankenstände und Zuspätkommen zum Dienst als personenbezogener Kündigungsgrund | Arbeitsrecht

Sachverhalt

Im konkreten Fall hat ein Straßenbahnfahrer die vom Arbeitgeber ausgesprochene Kündigung wegen Sozialwidrigkeit angefochten. Der Arbeitgeber brachte vor, die häufigen und immer länger andauernden Krankenstände des Arbeitnehmers und gewisse Dienstverfehlungen seien der Anlass für die Kündigung gewesen, weshalb diese nicht sozialwidrig sei.

Der Arbeitnehmer nahm im Jahr 2008 einen durchgehenden Krankenstand über 30 Tage, im Jahr 2009 einen Krankenstand über 33 Tage und einen weiteren über 26 Tage sowie im Jahr 2010 einen Krankenstand über 19 Tage und einen Krankenstand über 50 Tage in Anspruch. Außerdem erschien er während seiner dreieinhalbjährigen Dienstzeit insgesamt sechsmal zu spät zum Dienst und war dabei einmal um 26, einmal um 97 und einmal um 40 Minuten verspätet.

Kündigung gerechtfertigt

Der OGH hat entschieden, dass die Kündigung nicht sozialwidrig ist. Auch wenn die Kündigung die wesentlichen Interessen des Arbeitnehmers beeinträchtigt, ist sie durch in der Person des Arbeitnehmers gelegene Gründen gerechtfertigt, da der Arbeitnehmer regelmäßig überdurchschnittliche Krankenstände in Anspruch genommen hat und auch in Zukunft mit Krankenständen in ähnlichem Umfang zu rechnen ist und der Arbeitnehmer überdies mehrfach schuldhaft verspätet zum Dienst erschienen ist.

(OGH 26.6.2014, 8 ObA 37/14w) [Quelle: http://karriere-magazin.at/2014/11/13]

 

Lohnverrechnung

  • Ansprüche bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses

§ 10. (1) Dem Arbeitnehmer gebührt für das Urlaubsjahr, in dem das Arbeitsverhältnis endet, zum Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Ersatzleistung als Abgeltung für den der Dauer der Dienstzeit in diesem Urlaubsjahr im Verhältnis zum gesamten Urlaubsjahr entsprechenden Urlaub. Bereits verbrauchter Jahresurlaub ist auf das aliquote Urlaubsausmaß anzurechnen. Urlaubsentgelt für einen über das aliquote Ausmaß hinaus verbrauchten Jahresurlaub ist nicht rückzuerstatten, außer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch

  1. unberechtigten vorzeitigen Austritt oder
  2. verschuldete Entlassung.

(2) Eine Ersatzleistung gebührt nicht, wenn der Arbeitnehmer ohne wichtigen Grund vorzeitig austritt.

(3) Für nicht verbrauchten Urlaub aus vorangegangenen Urlaubsjahren gebührt anstelle des noch ausständigen Urlaubsentgelts eine Ersatzleistung in vollem Ausmaß des noch ausständigen Urlaubsentgelts, soweit der Urlaubsanspruch noch nicht verjährt ist.

(4) Endet das Arbeitsverhältnis während einer Teilzeitbeschäftigung gemäß VKG oder MSchG oder Herabsetzung der Normalarbeitszeit nach den §§ 14a und 14b Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz, BGBl. Nr. 459/1993, durch

  1. Entlassung ohne Verschulden des Arbeitnehmers,
  2. begründeten vorzeitigen Austritt des Arbeitnehmers,
  3. Kündigung seitens des Arbeitgebers oder
  4. einvernehmliche Auflösung,

(5) Die Ersatzleistung im Sinne der Abs. 1, 3 und 4 gebührt den Erben, wenn das Arbeitsverhältnis durch Tod des Arbeitnehmers endet.

(6) Für den Zusatzurlaub bei Nachtschwerarbeit gilt § 10a.

 

Pressespiegel - News 2013

2.10.2013 "tag der frau in der wirtschaft" - Event wko
Frau KR. Präsidentin Jank begrüßte alle Teilnehmerinnen - gemeinsam mit
PR Fachfrau Nicole Gürtler-Kraus nahm Helga Z. am Event teil.

28.3.2013 Ö1 Hr. Blaha interviewt LGS Boss & HR Experten Karl Zemann
in Wien 13 zur Thematik: Notwendigkeit der Arbeitszeugnisse in der heutigen Zeit bzw.das Arbeitszeugnis aus
der Sichtweite des Bewerbers und aus der Sichtweite des Arbeitsgebers ...

⇒ Zeugnis/1 Video Ö1        ⇒ Zeugnis/2 Video Ö1

Karl ZemannKarl ZemannKarl Zemann

Ö1 Interview
http://www.youtube.com/watch?v=vBnLhBUstH4
"Die Menschlichkeit muss erhalten bleiben"

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